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Diagnostik

(1) Enddarm, (2) Haemorrhoiden, (3) Innerer Schließmuskel, (4) Äußerer Schließmuskel, (5) Analpapillen, (6) Analkrypten, (7) Afterdrüsen

Die Diagnostik der Stuhlinkontinenz beginnt mit einer ausführlichen Befragung (Anamnese) des Betroffenen durch den Arzt.

Zur Basisdiagnostik gehört neben der Sichtung (Inspektion) auch die Austastung mit dem Finger (Palpation).

Zur weiteren Diagnostik werden folgende Untersuchungen vorgenommen:

  • Spiegelung des Afterkanals (Proktoskopie)
  • Druckmessung im Afterkanal (Analmanometrie)
  • Spiegelung des Enddarms (Rektoskopie)
  • Ultraschall des Analkanals mit Darstellung des Schließmuskels
    (Anale Endosonographie)
  • Messung der elekrischen Aktivität der Schließmuskeln (Anal-EMG)

Eventuell ist eine Ergänzungsdiagnostik notwendig:

  • Konsiliaruntersuchung (Urologe, Gynäkologe, Neurologe)
  • Defäkographie: Die Defäkographie ist die Darstellung des Mastdarms während der Entleerung zur Untersuchung einer Entleerungsstörung. Dieses geschieht durch Röntgendarstellung (Computertomographie) oder Magnetresonanztomographie (MRT). Wird der Ablauf als Video aufgezeichnet, nennt man sie dynamische Defäkographie oder Videodefäkographie.

(Letzte Aktualisierung: Februar 2012)
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